Pirelli P Zero Race 150°

 
 

85,00

Der P ZERO Race 150° ist ein Allround-Reifen, der sich sowohl für lange Trainingseinheiten als auch für Wettkämpfe eignet. Er bietet ein geringes Gewicht, große Laufruhe und Grip, auch dank der speziellen SmartEVO-Mischung. Die Mischung besteht aus einer ternären Mischung von Polymeren mit „intelligenten“ Verhaltenseigenschaften, die einen hervorragenden Grip auf trockener und nasser Fahrbahn und einen sehr geringen Rollwiderstand ermöglicht. Die 120 TPI-Nylonkarkasse des Reifens wird durch die TechBELT Road-Technologie geschützt, die die Pannensicherheit verbessert, ohne den Reifen schwerer zu machen.

Beschreibung

DER ERSTE PIRELLI REIFEN? EIN FAHRRADREIFEN

Pirelli kann auf eine mehr als 110-jährige erfolgreiche und sportliche Geschichte zurückblicken, aber die Geschichte des Fahrrads ist die älteste Verbindung des Unternehmens mit dem Sport, wie das reiche Archiv historischer Materialien, Skizzen, Fotografien und audiovisueller Materialien beweist, das von der Pirelli-Stiftung aufbewahrt und erweitert wird und diese lange Unternehmensgeschichte dokumentiert.

„Pirelli & C.“ wurde 1872 in Mailand, Italien, von dem Ingenieur Giovanni Battista Pirelli gegründet, um technische Gummiartikel herzustellen: gummiertes Segeltuch, Antriebsriemen, Armaturen und Manschetten. Im Jahr 1890 beschloss Pirelli, dieses Know-how für die Entwicklung eines neuen Produkts zu nutzen: seinen ersten Fahrradreifen. Es war der erste Reifen, den das Unternehmen herstellte, das später in das Motorrad- und später in das Automobilgeschäft einsteigen sollte.

Im Jahr 1895 fand das Rennen „Milano-Cremona-Brescia-Milano“ statt, und ein neuer Pirelli-Rennradreifen, der „Tipo Milano“, wurde zu diesem Anlass beworben.

Damals waren Reifen, mehr noch als heute, ein entscheidendes Element bei Radrennen, die entscheidende technische Komponente. Die Rennen fanden auf den unterschiedlichsten, meist unebenen und holprigen Straßenbelägen statt. Die Reifen und die dazugehörigen Schläuche wurden zu wertvollen Verbündeten und Begleitern der Radfahrer, die sie sorgfältig um ihren Körper wickelten und mit großer Sorgfalt pflegten.

Bereits 1899 zeigt ein Pirelli-Katalog eine große Auswahl an Reifenschläuchen, Reise- und Rennradreifen sowie Fahrradzubehör wie Lenker, Pedale und Bremsen.

Der Name Pirelli ist jedoch untrennbar mit der Geschichte des Radsports verbunden, und zwar durch den ersten Giro d’Italia im Jahr 1909, für den Pirelli auch eine Gedenkpostkarte drucken ließ, auf der „I Pneumatici Pirelli“ (die Pirelli-Reifen) abgebildet waren. Während dieses ersten Giro fuhren dreißig der neunundvierzig Radfahrer, die die Ziellinie erreichten, auf Pirelli-Reifen.

Von diesem Moment an wurden Pirelli-Reifen die erste Wahl von Radsportgrößen wie Ottavio Bottecchia, Alfredo Binda, Learco Guerra, Gino Bartali und Fausto Coppi, um nur einige zu nennen.

Im Jahr 1932 gewann Alfredo Bovet auf Bianchi-Rädern die XXV. Mailand-Sanremo und der damalige Generaldirektor Edoardo Bianchi schickte einen Brief an die Società Italiana Pirelli, in dem er ihr zu den Leistungen der Pirelli-Schläuche gratulierte.

1949 wurde der erste Pirelli Grand Prix ausgetragen, ein Amateurrennen, bei dem das damals höchste Preisgeld ausgeschüttet wurde. Dieses prestigeträchtige jährliche Rennen für Amateure, das von Arturo Pozzo zusammen mit Alfredo Binda ins Leben gerufen wurde, ermöglichte es vielen talentierten Athleten, entdeckt zu werden und dann Profi-Radfahrer zu werden.

Im Jahr 1953 gewann Fausto Coppi, der ein Bianchi-Pirelli-Trikot trug, seinen fünften (und letzten) Giro d’Italia, während er auf den brandneuen „Specialissimi Corsa“-Reifen von Pirelli fuhr.

Im Laufe der Jahre wurde die Produktpalette erweitert und spezialisierte sich mit Modellen für verschiedene Einsatzzwecke. Im Jahr 1992 kam die letzte Produktion von Fahrradreifen der Marke Pirelli auf den Markt. Im Jahr 2017 kehrte das Unternehmen mit der Einführung des inzwischen berühmten P ZERO in den Radsportbereich zurück.

Heute wie damals ist das Logo mit dem charakteristischen „länglichen P“ wieder auf den Fahrrädern der größten Radsportler von damals zu sehen. Es war das Emblem von Männern, Mannschaften und Leistungen, die die Geschichte der zweitbeliebtesten Sportart Italiens nach dem Fußball geschrieben haben: Ottavio Bottecchia, das erste Radrenn-Ass der 1920er Jahre, Alfredo Binda, Learco Guerra, das Legnano-Team, Gino Bartali und Fausto Coppi, das Bianchi-Team, die ersten Weltmeisterschaften, der Giro und die Tour de France, die Straßen- und Bahnklassiker. Heute ist Pirelli die erste Wahl für World Tour Radsportteams wie Trek-Segafredo, UAE Team Emirates und AG2R Citröen, sowie für das MTB-Werksteam Wilier Triestina-Pirelli und das DH-Team Canyon CLLCTV Pirelli.

 

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